Die neuesten Entwicklungen im 3D-Druck bringen extrem spannende Upgrades
Die neuesten Entwicklungen im 3D-Druck bringen extrem spannende Upgrades direkt in die heimische Werkstatt – von bezahlbarem Farbdruck bis hin zu genialen Software-Tricks.
Erschwingliche Hardware und smarte Multimaterial-Systeme
- Günstiger Einstieg: Neue FDM-Drucker für den Heimgebrauch werden immer leistungsfähiger und billiger. Der Anycubic Kobra 4 startet bereits unter 300 €, während der Flashforge Creator 5 für 699 € mehr Profi-Features bietet. Inspiration für Upgrades gibt es bei 3DJake oder im Newsstream auf 3Druck.com.
- Weniger Filamentmüll daheim: Startups wie LightMC zeigen mit dem L4-Drucker (vier separate Köpfe) Wege auf, wie man mehrfarbig drucken kann, ohne kiloweise "Purge Towers" (Abfall-Türme) zu erzeugen.
- Neues von Creality: Das kommende Top-Modell K3 soll im Herbst 2026 ein innovatives Cletch-Düsenwechselsystem mitbringen, was das Experimentieren mit verschiedenen Filamenten im Maker-Bereich stark vereinfacht.
Geniale Slicer-Tricks für Maker
- Nie wieder Stützstrukturen (Wave Overhangs): Ein neuer Open-Source-Slicer-Fork erlaubt es, waagerechte 90°-Überhänge komplett ohne Support zu drucken. Das spart zu Hause jede Menge Filament, Nachbearbeitungszeit und unschöne Oberflächen, indem das Material in wellenförmigen Ringen gedruckt wird.
Inspiration aus der Maker-Community
- Nachbauen im großen Stil: Dass zu Hause fast alles möglich ist, beweisen deutsche Schüler. Sie haben ein eigenes, voll funktionstüchtiges Boot gedruckt und erfolgreich auf der Zschopau zu Wasser gelassen.
- Forschung im Kleinformat: Was Institute mit riesigen 12-Quadratmeter-Modellen für Lawinen-Analysen tun, lässt sich als Miniatur-Topografie auch perfekt auf dem eigenen Drucker für Brettspiele oder Deko umsetzen.